Herr Hase und Frau Meise zu Besuch
Wer hat hier ne Meise?
Die Damen der Demenz WG in der Stegerwaldsiedlung haben besonderen Besuch: Frau Meise und Herr Hase schauen vorbei!
Die im Therapeutischen Puppenspiel ausgebildete Puppenspielerin Sonia Lenneke erweckt die beiden Tierfiguren zum Leben: Herr Hase und Frau Meise gehen behutsamen in Kontakt mit den demenziell veränderten Bewohnerinnen.
Diese Begegnungen sind frei von Sorge, denn weder Herr Hase noch Frau Meise müssen wiedererkannt und „richtig“ benannt werden.

Alles ist erlaubt und einige Damen kommen mit Frau Meise ins Gespräch – verrückt!
Diese Begegnungen sind frei von Sorge, denn weder Herr Hase noch Frau Meise müssen wiedererkannt und „richtig“ benannt werden
Alles ist erlaubt und einige Damen kommen mit Frau Meise ins Gespräch – verrückt!
Und wie wunderbar fühlt es sich an, in einem innigen und freudvollen Moment, den Herrn Hase zu umarmen.
Und wie wunderbar fühlt es sich an, in einem innigen und freudvollen Moment, den Herrn Hase zu umarmen.
So gelingt, der Erhalt oder die Reaktivierung eines positiven Selbstbilds. Der Einsatz von Puppen im Sinne der Methode des Therapeutischen Puppenspiels ermöglicht zudem den Ausdruck von belastenden Emotionen und Themen: Angst vor dem Fortschreiten der Erkrankung, Ungelöstes aus der Biografie, Trauer, Umgang mit eigenen Verlusten (z.B. des Gehörs, des Sehvermögens, der Beweglichkeit).
Valerie Jacobs Mutter wohnt in der Demenz-WG Vergissmeinnicht. Die Angehörige der Selbstverantworteten Wohnform organisiert regelmäßig schöne Momente für die BewohnerInnen.
Für das Therapeutische Theaterspiel konnte – in einer gemeinsamen Antragstellung Vergissmeinnicht GbR und Gemeinsam Leben mit Demenz e. V. – die großzügige Unterstützung der Bürgerstiftung Köln akquiriert werden.
Dank der Förderung durch die BürgerStiftung Köln wird Sonia Lenneke die WG viermal besuchen und Freude schenken.
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